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Gleicher Lohn, halbe Rente?

In einem kürzlich erschienenen Artikel vergleicht der Beobachter Äpfel mit Birnen.

Bernhard Raos schreibt in der Ausgabe 9/13: «Wer gleich viel verdient und gleich lange in die Pensionskasse einzahlt, bekommt später überhaupt nicht die gleiche Rente. Der grosse Pensionskassenvergleich des Beobachters zeigt: Es kommt sehr darauf an, wo man versichert ist.»

Für seinen Vergleich hat der Beobachter zwölf Pensionskassen mit total 1,1 Millionen Versicherten angefragt. Verglichen wurden die Leistungen anhand von zwei Musterversicherten: einem 50-jährigen, verheirateten Mann mit zwei minderjährigen Kindern und einer 32-jährigen Frau, die im Konkubinat lebt.

Bei ihm beträgt der Jahreslohn 100 000 Franken und das Sparguthaben 250 000 Franken, bei ihr sind es 70 000 Franken Lohn und 35 000 Franken Sparguthaben. Der Einfachheit halber wurde angenommen, der Lohn bleibe bis zur Pensionierung gleich.

Auch Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen wie Axa, Swiss Life und ASGA konnten beim Vergleich mitmachen, ihnen wurde jedoch ein Leistungsplan vorgegeben, der weit unter dem liegt, was bei den grossen, firmeneigenen Pensionskassen von Migros, Coop, Novartis oder Credit Suisse versichert ist. Dass es nicht primär auf den Lohn, sondern auf die Höhe der Beiträge ankommt, hat allerdings auch der Beobachter gemerkt, weshalb festgestellt wird: «Trotz den enormen Unterschieden sind solche Vergleiche aus zwei Gründen immer etwas tückisch. Erstens, weil bei gleichem Lohn nicht gleich viel Geld in die Pensionskasse fliesst. Wo mehr eingezahlt wird, ist man meistens auch besser versichert. Bei der CS etwa machen die Beiträge für den 50-Jährigen 34 Prozent des versicherten Lohns aus. Davon übernimmt die CS gut zwei Drittel.» Beim ASGA-Beispiel gehen dagegen nur 18,8 Prozent des versicherten Lohns in die Altersvorsorge. Und die Arbeitnehmer müssen die Hälfte selber zahlen.

Das bedeutet: Die CS als Arbeitgeber zahlt fast dreimal höhere Vorsorgebeiträge wie der Arbeitgeber im ASGA-Beispiel. Ähnlich grosszügig wie die Grossbank sind Migros, Coop und Novartis. Sie kommen für jeweils zwei Drittel des PK-Beitrags auf. Natürlich kann man auch bei der ASGA so grosszügig wie bei den genannten Pensionskassenlösungen vorsorgen.

Falls dieser Beitrag auch bei Ihnen den Bedarf geweckt hat, Ihren Versicherungsplan auszubauen, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie sehr gerne.

Quelle Sergio Bortolin, ASGA
Geschäftsführer

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